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Versicherungen
Folgende Versicherungen bieten spezielle Absicherungen für Reiter an:
Maaßen & Partner GmbH
service@maassen-partner.it
Fax. 0471-633 647
Tel: 0471-633 648
Pillhof 25/A, 39057 Frangart im Hause der Fa. KARO-Druck KG
AURORA VERSICHERUNGEN BOZEN
A. Diazstr. 57
39100 BOZEN
Tel 0471 272225
Fax 0471 270166
(anbei Beispiele von Haftplicht- und Sattelversicherung
Auszug aus der Landwirtschaftszählung 2010
Pferdehaltung in Südtirol
Auszug aus der Veröffentlichung des ASTAT:
Die Pferdehaltung hat in Südtirol in den letzen Jahren einen Aufschwung erlebt: Der Tierbestand ist um 553 Stück (+11,7%) gestiegen, obwohl bei den Betrieben ein Rückgang von 206 Einheiten (-11,5%) festgestellt wurde. Die durchschnittliche Anzahl der Pferde pro Betrieb ist von 2,6 auf 3,3 gestiegen, was darauf hindeutet, dass die Pferdebetriebe größer und auch spezialisierter werden. Die Pferdezucht sowie damit verbundene Tätigkeiten wie Pensionspferdehaltung, Reitunterricht und Reittourismus haben sich zu einem lukrativen Wirtschaftszweig entwickelt. Im Vergleich mit den Verwaltungsdaten liegt der bei der Landwirtschaftszählung 2010 erhobene Pferdebestand von 5.278 Tieren deutlich unter den rund 7.000 geschätzten Pferden in Südtirol. Die Bewirtschafter haben oftmals jene Tiere, die zwar im eigenen Stall gehalten werden, aber im Besitz von Dritten sind, im Fragebogen nicht angegeben.
Autor: Gerold Verdorfer – 22.06.2011
Überwachungsplan Infektiöse Anämie der Equiden
Der bisherige Überwachungsplan für die Infektiöse Anämie der Equiden ist ausgelaufen und wurde Ende 2010 erneuert.
Laut der Ministerialverordnung vom 06.08.2010 wurde vorgesehen, dass in Italien alle Equiden älter als 6 Monate mindestens einmal alle 24 Monate einer entsprechenden Untersuchung unterzogen werden müssen (sog. Coggins-Test).
In den Regionen Abruzzen, Molise, Latium und Umbrien sowie in Betrieben in ganz Italien, in denen Maultiere gehalten werden, müssen die Equiden mindestens einmal alle 12 Monate untersucht werden.
Für die Provinz Bozen wurde ein Probeintervall von 36 Monaten zugestanden.
Das bedeutet, dass alle ständig in Südtirol gehaltenen Equiden spätestens innerhalb von 36 Monaten nach der letzten Untersuchung wieder einer Probeentnahme durch den Amtstierarzt zu unterziehen sind.
Dies gilt aber nicht für Equiden, die außerhalb Südtirols verkauft werden oder auf Almen oder Veranstaltungen in andere Provinzen verbracht werden, da hier die nationale Bestimmung zur Anwendung kommt. Dasselbe gilt für Südtiroler Betriebe, die Maultiere halten.
Autor: Gerold Verdorfer – 10.02.2011
Pferdekennzeichnung in Südtirol
Rundschreiben Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände
Mit 01.01.2010 hat die Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände die Kennzeichnung für alle Pferde, Esel, Maultiere und allen weiteren Equiden übernommen, die nicht der Rasse Haflinger und Noriker angehören (siehe dazu Artikel 3 des Landesgesetzes Nr. 2 vom 22.01.2010).
Dies bedeutet, dass in Zukunft alle Meldungen (Pferdekennzeichnung, Duplikat, Bewegungen usw.), ausgenommen Haflinger und Noriker, an die Vereinigung erfolgen müssen und nicht mehr an die Sanitätseinheit.
Jeder Pferdebesitzer ist angehalten, den Pferdepass bei der Vereinigung registrieren zu lassen, auch alle ausländischen Pässe. Ohne diese Registrierung kann die Vereinigung weder eine Bewegung noch eine Verlustmeldung bearbeiten.
zur Homepage der VSTZ – —> www.vstz.it
Neuerung bei Pferdetransporten im eigenen Namen
29.03.2010
Laut telefonischer Auskunft des Landestierärztlichen Dienstes wird beim Transport von Pferden im eigenen Namen keine weitere Dokumentation mehr benötigt.
Das bisher verwendete Mod. 4 (rosa Formular) für die eigenen Transporte ist somit hinfällig. Für die Transporte für Dritte bleibt alles unverändert.
Dies stellt eine große Erleichterung für die Freizeitreiter Südtirols dar.
Tollwutimpfung für Nutztiere
Rundschreiben des Landesiterärztlichen Dienstes
26.02.2010
Gemäss dem Rundschreiben des Landestierärztlichen Dienstes vom 26.02.2010 wird die verpflichtende Impfaktion zur Vorbeugung der Tollwutgefahr auf die Nutztiere (also auch Pferde), welche in den Gemeinden Sexten, Innichen, Toblach, Niederdorf, Prags, Olang, Enneberg, St. Martin i.T., Wengen, Abtei, Corvara, Wolkenstein, St. Christina, St. Ulrich, Kastelruth, Völs, Tiers, Karneid, Welschnofen, Deutschnofen, Aldein, Truden und Altrei gehalten bzw. geweidet oder der Alpung zugeführt werden, ausgedehnt.
Ebenso davon betroffen sind sämtliche Tiere, die zur Alpung in der Provinz Trient orografisch links der Etsch oder in den Regionen Veneto und Friaul-Julisch Venetien bestimmt sind, unabhängig von ihrer Herkunft
Die Kosten für die Impfung durch den Amtstierarzt belaufen sich auf Euro 2,70 pro Nutztier.
Die LAG auf Besuch in Südtirol
24.10.2009
Nach einer Lehrfahrt in Bayern, wo unter anderem auch LAG Betriebe besichtigt wurden, kam die Idee auf, die LAG (Laufstall Arbeitsgemeinschaft) nach Südtirol einzuladen. Frau Siegrid Koch, Vorsitzende der LAG und Herr Ulli Buck, LAG Inspektor, erklärten sich bereit uns für ein Wochenende zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit ließen sich drei Südtiroler Betriebe beraten und einstufen. Dem Überetscher Reitverein, welcher als erster Offenstall unseres Landes galt, der Reitanlage des Ultner Pferde Amateursportvereins und dem Tschaufenhof in Mölten wurden die LAG “Plakette mit Sternen” verliehen.
Zusammen mit dem Südtiroler Bauernbund organisierte die VFS einen für alle zugänglichen Vortrag über artgerechte Pferdehaltung. Allgemeines über Pferdehaltung, aber auch spezielle Themen wie die Integration neuer Pferde oder das Schlafverhalten der Pferde wurden vorgetragen. Sehr gut erklärt wurde das “Padock Paradise -Jamie Jakson Konzept”. Es handelt sich dabei um eine besondere Form der Offen-Stallhaltung. Die Teilnehmer waren dafür besonders ansprechbar und interessiert!
Am Nachmittag besichtigten die Teilnehmer unter der Führung von Frau Marieluise Scherer (VFS Schriftführerin) den Überetscher Reitverein, der verschiedene Varianten des Offenstalles zu bieten hat.
Frau Siegrid Koch und Herr Ulli Buck gaben auch hier ihr Wissen preis und machten Vorschläge wie das Ganze noch pferdegerechter gestaltet werden könnte. Auch auf Fragen hatten sie immer eine logische Antwort parat. Am Ende des Tages wurde bei Brötchen und Getränke noch viel “fachgesimpelt”. Zufrieden und mit vielen neuen Informationen endete der Tag.
Auf diesem Wege möchte sich die VFS bei der LAG und beim Südtiroler Bauernbund herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken.

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